Aus gegebenen Anlaß hier mal ein paar Tipps, wie man sich (und seinem vierhufigen Kollegen) das Leben (und insbesondere Hängerfahren) einfacher gestalten kann. Zudem gehört das Thema ja auch mit zum Reitsport. Die folgende Aufzählung ist sicherlich nicht komplett. Das ein oder andere funktioniert vielleicht auch nicht bei jedem Pferd. Aber die Summe der Ratschläge sollte das Verladen einfacher und angenehmer machen.
1. Erste Bürgerpflicht: Immer cool bleiben. Die meisten Leute haben Probleme mit Ihrem Pferd, wenn sie selbst nervös, aufgeregt oder sonst irgendwas sind. Also: Keep Cool! Denn damit vermittelt man dem Pferd, weiterlesen… »
Wenn Ihre Renegades nach dem Anziehen so wie auf den folgenden Bildern aussehen, sollten Sie unbedingt die Kabel justieren. weiterlesen… »
Auch Hufschuhe benötigen so wie alles andere Reitsportzubehör ein wenig Pflege. Das man nach dem Gebrauch grobe Verschmutzungen mit der Bürste oder auch dem Wasserschlauch entfernt sollte eigentlich selbstverständlich sein. Auch ein guter Kunststoffreiniger mit Imprägnierungseigenschaften kann sicherlich nicht schaden. Obwohl das meiner Erfahrung nach mehr dem Aussehen der Hufschuhe als der Haltbarkeit dient.
Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall besondere Augenmerk auf die Stahlkabel zu richten. Denn an den Stellen, an denen das Kabel seitlich weiterlesen… »
Spätestens wenn man sich ein paar Hufschuhe zulegen möchte, kommt die unausweichliche Frage auf den Tisch, wie man denn die richtige Größe ermitteln soll. Daher hier mal eine kurze Anleitung:
Prinzipiell sollte der Huf für die Ermittlung der Größe frisch bearbeitet worden sein. Nach Möglichkeit sollte die Bearbeitung nicht länger als eine Woche zurück liegen. Gemessen wird immer an der Außenkante (Außenmaß). weiterlesen… »
Und leider nicht nur in diesem Bereich wie ich zu meiner großen Überraschung in der letzten „Mein Pferd, April 2012“ las. Unter der Überschrift „Experten fordern Stacheldrahtverbot“ las ich zu meiner großen Verwunderung, das das Veterinäramt Pferdehaltern die Nutzung von Stacheldrahtumzäunungen verbieten kann. Die feine Betonung liegt auf dem Wort „kann“. Liegt also offensichtlich auch noch im Ermessensspielraum des jeweiligen Mitarbeiters. Ich persönlich war doch wirklich so naiv zu glauben, dass Stacheldraht mittlerweile vollkommen verpönt sei. Denn nicht nur Pferde, sondern auch Kühe, Wildtiere und natürlich weiterlesen… »
Die Firma Lander warnt auf Ihrer Internetseite davor die Klettbänder der Zehenriemen zu manipulieren. Da die Seite natürlich in englisch verfasst ist und daher nicht jedem die Informationen zugänglich sind, erlaube ich mir mal die Fakten zusammenzustellen.
Und zwar geht es darum, dass die Renegades ja durch die Stahlkabel vorne in der Kabelklemme justiert werden. Wenn dies korrekt weiterlesen… »
Pferderennen – die richtige Ausrüstung für Pferd und Jockey
Pferderennen üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus, was nicht zuletzt an den Pferdewetten liegt, mithilfe welcher man bei einem richtigen Tipp durchaus eine Menge Geld einstreichen kann. Die Jockeys, welche in halsbrecherischem Tempo auf den Pferden gen Ziel rasen, üben den Sport dabei als Beruf aus. Neben dem richtigen Pferd und einem gut ausgebildeten Jockey ist auch die Ausrüstung ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Diese unterscheidet sich in vielen Punkten grundlegend von der Ausrüstung, wie wir sie aus dem Freizeit-, Spring- oder Dressursport kennen. weiterlesen… »
Allen guten Vorsätzen zum trotz vergisst man es leider immer wieder. Nämlich den Schutz des eigenen Körpers. Als objektiver, außenstehender Beobachter hat man manchmal den Eindruck, mancher Pferdefreund (in) legt mehr Wert auf das Wohlergehen seines Reittiers als auf das eigene.
Aktuell sind letztens einer Reitbeteiligung die Zügel durch die Finger gerutscht. Das hört sich auf den ersten Blick harmlos an, ist es aber mitnichten. Denn jeder, dem schon mal ein Strick oder wie in diesem Fall die Zügel, durch die Hand gerissen wurden kennt die schmerzhaften Folgen solch einer Verbrennung (durch die Reibungswärme).
Ich werde oftmals etwas schief angesehen und mitleidig belächelt, weil ich bevorzugt mit Handschuhen arbeite. Selbst im Hochsommer trifft man mich meist am Stall mit Handschuhen an. Diesmal wurde ich allerdings nicht belächelt, sondern als Vorbild hingestellt.
Also denken Sie daran, im Umgang mit Pferden sollte man auch immer an den Schutz der Hände denken. Es müssen ja nicht unbedingt die groben Arbeitshandschuhe sein. Gerade zum Reiten bieten sich feine Lederhandschuhe an.
Immer wieder werden wir gefragt, welche Hufschuhe wir persönlich empfehlen. Die Antwort die wir dann geben könnte fast von einem Juristen stammen: Es kommt darauf an! Viele Faktoren spielen da eine Rolle. Tendenziell raten wir zu den erprobten Produkten von Dallmer (Dallmer Clog) und von Landers (Renegade Hoofboots).
Viele Kunden gehen leider nicht von den tatsächlichen Fakten aus, sondern verlassen sich lieber auf gut gemeinte Ratschläge der Reiterfreunde. Kann ich natürlich auch verstehen. Wenn der langjährige Reiterfreund(in) gute Erfahrungen mit den Dallmer gemacht hat, glaubt man dem natürlich. Aber jedes Ding hat ja bekanntlich zwei Seiten. Nur weil der Boxennachbar mit den Renegades gut klar kommt, muss mein Pferde ja auch nicht unbedingt damit gut klar kommen.
Letztens habe ich zum Beispiel einer Kundin bei der telefonischen Beratung zu Dallmer Clogs geraten. Eine Stunde später (das Paket war bereits versandfertig) rief die Kundin nochmals an und änderte die Bestellung in ein Paar Renegade Hoofboots. Im Grunde kein Problem, da das Paket ja noch nicht im Versand war. Aber lustig fand ich die Aussage: Meine Stallkollegin hat gesagt ich solle mich nicht bequatschen lassen sondern die (nach Ihren Erfahrungen) besseren Renegades nehmen. Das ich nur fachlich richtig beraten habe war beim zweiten Gespräch nicht mehr von Bedeutung. Naja, die Renegades sind deutlich teurer und verdienen tun wir da auch mehr dran. Und im übrigen ist ja der Kunde König.
Aber zurück zum Thema: Ein oftmals vorgebrachter Einwand ist der, dass die Dallmer ja unten offen sind. Bei fühlig laufenden Pferden hat man da oft die Befürchtung, dass sich doch von unten Fremdkörper in die Sohle drücken. Das Argument zieht allerdings jetzt nicht mehr. Denn die Firma Dallmer bietet Einlegesohlen an, die den Schuh nach unten hin dicht machen.
Einziges Manko dabei ist, dass man die Einlegesohlen zuschneiden muss. Das ist aber im Grunde kein Problem. Für unsere Kunden bieten wir sogar den kostenlosen Service an, die Einlegesohlen zuzuschneiden bzw. grob vorzuschneiden. Der Kunde braucht dann nur noch die Feinanpassung zu machen. Das geht mit einer Raspel oder für Mutige auch mit dem Teppichmesser (Achtung Verletzungsgefahr) sehr gut und ist auch durch ungeschickte Menschen durchaus machbar. Dann hat man einen tollen, robusten Hufschuh und spart auch noch.
Sofern Sie sich übrigens wundern, wofür die 6 Löcher in der Sohlen sind: Da werden die Spikes reingesteckt.
Ich bin ja mehr der praktisch veranlagte Mensch. Das sieht man bei mir nicht nur am Stall, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Dementsprechend ist ja auch unser Sortiment aufgebaut. Aber ich gelobe Besserung und habe ja auch schon den ein oder anderen Dekoartikel eingepflegt.
Denn ab und an soll man sich auch als Reiter mal was gönnen. Oder man braucht ein Geschenk weiterlesen… »